Fullmoonparty und Strandspass

Wir sind munter in Phuket angekommen. Wir haben dort direkt ein Hostel genommen und sind direkt am naechsten morgen weiter mit dem Bus nach Suratthani gereist. Von dort ging es mit dem Tuktuk noch eine Stunde weiter zum Hafen nach Don Sak. Die Tuktukfahrt wurde jedoch spannender als erwartet. Der Tuktukfahrer hatte eine mit Gardinen wunderschoen abgehaengte Kabine, sodas man nicht in den Fahrerraum gucken konnte. Nach einer halben Stunde fahrt jedoch konnte Christoph durch einen kleinen Schlitz sehen, dass der Tuktukfahrer Hans Rucksack durchwuehlte. Christoph sprach Hans darauf an, worauf Hans beinahe die Heckscheibe der Fahrerkabine einschlug. Wir bekamen den Tuktukfahrer in die Haende und durchsuchten ihn erstmal. Dabei fanden wir eine Visakarte von einer Amerikanerin. Weitere Begleiter in unserem Tuktuk, war ein Paerchen, welches aus einem Deutschen und einer Thai bestand. Unser Gedanke bestand zunaechst darin die Polizei zu rufen. Dies, so die Thailaenderin sei keine gute Idee, da die Touristen eigentlich immer zum Schluss als die Verbrecher dargestellt werden. Also setzte sich Christoph direkt neben den Tuktukfahrer vorne ins Fahrerhaeuschen. Alle Dinge wurden voruebergehend sichergestellt. Darunter befand sich die Visakarte der Amerikanerin, ein Messer, welches in seiner Griffweite lag, sein gesamtes Geld, sowie sein Mobiltelefon, mit welchem er bereits versucht hatte seine “Freunde” oder Mafia zu suchen. Die schoenen Gardinen wurden zwecks Eigensicherung abgerissen, sodass alle in das Fahrerhaus schauen konnten. Der sichtlich unter Schock stehende Tuktukfahrer setzte dann die Fahrt zum Hafen nach Don Sak voruebergehend fort. Doch dann meinte die Thailaenderin, dass wir lieber das Tuktuk wechseln sollten, da es nicht das erste mal waere, dass Tuktukfahrer einen nachher bei ihren “Bekannten” raus lassen wuerde. In einem Hinterhof mit 20 seiner Mai Thai Boxer Cousins wollten wir auch nicht landen, also suchten wir uns bei der naechsten Gelegeneheit ein Privattaxi mit dem wir uns dann zum Pier bringen liessen. Die eigentlich angepeilte Faehre haben wir nicht mehr erwischt, sodas wir die Wartezeit mitein Paar Bierchen auf den Schreck ueberbruecken mussten. Das Paerchen stellte sich als erstaubnlich kommunikativ heraus und wir hatten interessante Gespraeche wahrend der Wartezeit und auf der Faehre. Auf Koh Phangan angekommenliessen wir uns schnell zu unserem im Vorhinain gebuchten Starlight Hotel bringen, dass sich in derNaehe des Fullmoon-Party Strandes befindet.Dort angtekommen wollten wir nur schnell einchecken und uns dann direkt auf den Weg machen, da es schon spaeterer Abend war, aber Pustekuchen: You booked another Hotel! Wir hatten 3 Naechte im Starlight Resort gebucht, eine Hotelanlage an einem Strand auf derGegenueberliegenden Seite der INsel, zu dem es laut Lonelz Planet nur Schiffsverbindungen geben sollte.. zur Fullmoon Zeit sollten normalerweise keine Hotelzimmer mehr zur Verfuegung stehen, sowaren wir, trotz ueberteuertem Preis doch froh, dass wir eine Nacht im Starlight Hotel bleiben konntne, auch wenn wir das Starlight Resort schon bezahlt hatten.. Also schnell umziehen,noch kurz lumineszente Farbe zum anmalen abstauben und ab ging es zum Strand. Wie es dort aussieht uebersteigt das Vorstellbare, ein riesigerStrand ist ueberfuellt mit leuchtend bunten Menschen die alle auf dem Strand oder den zahlreichen Buehnen rumhuepfen und Spass haben. Zwischendurch kann man immer Mal ein kleines Bad im Meer nehmen, oder durch die Strassen schlendern und Buckets ordern. Eine sooo herliche Party, die es auch in Deutschland geben muesste. Ralf,dir haette es bestimmt super gefallen… So ein Bucket hat leider auch seine Nachteile. Man merkt erst ein wenig spaeter, was man getrunken hat und so koennen sich leider einige Partygaenger nicht ganz zuegeln und knutschen ueberall rum. Das haelt Gott sei dank nicht die anderen Feierwuetigen vom Tanzen ab… Die Party endete fuer uns um halb sechs in der Frueh und wir fielen halb tot ins Bett. Am naechsten Tag checkten wir schon relativ frueh aus, da wir einen weiten Weg zum anderen Starlightresort vor uns hatten. Wir erkundeten uns, wie wir an die Ostkueste gelangten und hatten das Gefuehl, dass alle Leute uns verars…. wollten. Die ganzen Taxifahrer mit ihren dicken Allradfahrzeugen meinten, dass man nur auf diese Weise oder mit dem Boot zu der Ostkueste kommt. Als wir dann bei dem Rollerverleih nachgefragt hatten, meinte der Verleiher, dass es auch mit dem Roller moeglich sei. Ok - da ein Roller nur halb so teuer war, wie eine Taxifahrt fuer eine Person, gingen wir das Abenteuer ein. Leider nur mit einem Roller, zwei uebergewichtigen Dortmundern und viel Gepaeck, sodass Hans, der sich wieder als Sozius beweisen durfte bei vielen Steigungen leider abgesteigen musste. Der Matsch brachte uns echt an unsere Grenzen! Aber wir kamen irgendwann in unserem Resort an und machten uns erstmal breit. Wir lernten noch eine Gruppe Neuseelaenderinnen kennen, aber die Muedigkeit vom Vorabend liess uns bereits um halb elf schlafen! Wir liessen den naechsten Tag, den 19.11.2013, erstmal ganz ruhig angehen. Er bestand eigentlich nur aus Blogschreiben, einer laengeren Poolsession, einer selbstgeernteten Kokusnuss und dem Kennenlernen mehrerer Resortbesucher. Mit einer vierkoepfigen Neuseelaendertruppe (andere Gruppe als vom Vorabend), bereiteten wir am Strand dann ein Feuer fuer den Abend vor, welches wirklich unmittelbar am Meer plaziert wurde. Abends gingen wir dann noch etwas essen, bevor sich alle am grossen Feuer trafen um gemeinsam zu reden, etwas zu trinken und Musik zu hoeren. Die Atmosphaere war wirklich traumhaft. Eine verlassene Bucht, eine warme Brise und dazu ein tolles Feuer. Um 24:00 Uhr war es dann soweit. Die Gruppe, welche inzwischen aus vier Neuseelaendern, einer Kanadierin, einem Englaender, einem Australier und einer Niederlaenderin bestand traellerte gemeinsam, abgelesen von Zetteln, folgendes im Einklang: “Zoom gay boots tag feel g’look”… Ja richtig, nun war es soweit. Wir hatten bereits etwas frueher als in Deutschland den 20.11.2013 und damit Christophs Geburtstag! Es wurde noch weiter und weiter, bis tief in die Nacht gefeiert. Um halb fuenf ging es dann noch mit einigen der Truppe in den Pool! Der Abend war wirklich super genial und liess uns am naechsten Tag bis in den Mittag hinein schlafen. Wir erkundeten am Mittag eine weitere Bucht mit dem Roller, der seine Aufgaben gut meisterte. Des weiteren besichtigten wir noch einen Wasserfall, der aber leider nicht wirklich spektakulaer war. Der Abend verlief dann glueklicherweise etwas ruhiger ab. Wir assen abends noch zweimal im selben Restaurant, da uns eine Portion nicht ganz ausreichte und verabschiedeten uns abends dann wieder in unser Zimmer um ein wenig Matrazenhorchdienst auszuueben. Am Tag des 21.11.2013 war unsere Motivation so gross, dass man sie nicht in Worte fassen kann. Wir mussten auf unserem Roller wieder ueber die nicht oeffentliche Strasse durch Matsch und risen Spurrillen fahren. - und das ganze wieder mit unseren riesigen Rucksaecken. Das schlimmste war dazu noch, das Dorfkinder leider den Himmel lesen koennen und wir damit wussten, dass der Regen nicht mehr fern ist. Der absolute Horror… Wir machten uns also moeglichst schnell auf den Weg, um einen Grossteil der Strecke schon hinter uns zu haben, bevor der Regen auf uns einprasselte… Dank sei dem lieben Gott – wir haben es tatsaechlich durch den tiefsten Matsch geschafft, bevor es anfing zu regnen. Danach kam es jedoch wieder wie aus kuebeln vom Himmel. Naja was solls… Wir kamen gluecklicherweise sehr passend am Hafen an, sodas wir es schafften, die zwei-Uhr-Faehre nach Koh Tao zu erwischen….

26.11.13 10:21

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