Singapool

Der Flug nach Singapur verlief ohne Probleme. Wir kamen am Mittwoch, den 13.11.2013 um 18:20 Uhr Ortszeit in Singapur an. Fuer die, die es nicht wissen -  wir besuchten in Singapur Marc und Michaela. Das suesse Paar ist seit 2012 verheiratet und lebt nun seit 4 Monaten in Singapur und das fuer ganze drei Jahre.  Marc wusste von unserem Besuch nichts. Wir hatten alles mit Michaela abgesprochen und sie hat uns ihre Adresse gegeben. Wir nahmen ein Taxi und liessen uns zu der Anschrift bringen. Natuerlich hatten wir Pech und haben den Berufsverkehr komplett mitgenommen, sodas wir eine ganze Zeit im Stau verbrachten.
Angekommen an der Wohnanlage von Marc und Michaela staunten wir erstmal nicht schlecht. Ein im Mai erst fertiggestellter Komplex mit riesigem Pool und eigenem Gym! Da Marc von unserem Besuch ja nicht wusste, hatte er fuer den Abend unserer Ankunft Karten fuer das Musical Starlight Express besorgt. Michaela hatte auf Grund dessen einen Wohnungsschluessel bei dem Guard, dem Sicherheitsmann der Anlage, fuer uns hinterlegen lassen. Alles klappte wie am schnuerchen. Wir fuhren, wie Michaela es beschrieben hatte mit dem Fahrstuhl in der richtigen Wohnanlage in den zweiten Stock, was in Deutschland uebrigens den ersten Stock darstellt. Aus dem Fahrstuhl ausgetreten, einmal links um die Ecke gehen – und da erwartete uns schon der erste gelbe Klebezettel mit den Worten “Herzlich Willkommen”. Wir waren angekommen. In der Wohnung staunten wir auch nicht schlecht. Uns erwartete ein eigenes Gaestezimmer, ein eigenes und wohl das im Urlaub beste Badezimmer, sowie ein Klebezettel auf dem Kuehlschrank, der uns auf Bier und Pizza im Kuehlschrank hinwies! BAAAAM!  Alle Beduerfnisse wurden also bestens befriedigt und wir duschten erstmal eine Runde, bevor wir uns es bei Bierchen auf der Couch im Wohnzimmer gemuetlich machten. Irgendwann kam dann eine Nachricht von Michaela “in 10 Minuten sind wir da!”. Wir ware uns nicht richtig einig, ob wir Marc bei seiner Ankunft auf die Schulter springen, oder ob wir einfach im dunkelen Wohnzimmer auf ihn warten. Wir entschieden uns fuer die zweite, also die sanftere Variante, da wir die naechsten Tage ja noch mit Marc und Michaela erleben wollten.  Und zack – da staunte Marc nicht schlecht. Wir tranken noch gemeinsam ein paar Bierchen und erhielten fuer den naechsten Tag viele super Tipps, welche Dinge wir besichtigen muessen und welche nicht. Man muss hier echt nochmal DANKE sagen. Wir hatten fuer Singapur echt nichts geplant und Marc und Michaela stellten uns noch Bus- und Bahnfahrkarten, sowie Stadtkarten, und ein Handy mit Singapurer Nummer zur Verfuegung. Also ein rund um Wohlfuehlprogramm. DANKE Marc und Michaela!

Anschliessend liessen wir Marc und Michaela dann auch schlafen, da die ja am naechsten Tag wieder zur Arbeit mussten. Wir legten uns auch ins Bett und schliefen erstmal schoen aus, bevor wir den Pool inspizierten. Der Pool war der hammer und eigentlich haetten wir uns kocker einen ganzen Tag darin aufhalten koennen. Aber Singapur wollte auch besichtigt warden und so entschlossen wir uns dann erstmal den botanischen Garten zu besichtigen. Singapur ist so schon extrem sauber, aber der botanische Garten, indem nicht mal Eintritt verlangt wird, zeigte uns noch einmal mehr, wie westlich Singapur doch angehaucht ist. Alles war kein Vergleich zu den vorherigen Laendern, in denen wir waren. Alles war super gepflegt und der Rasen wahrscheinlich mit einer Nagelschere geschnitten. Uns machte mal wieder die extreme hohe Luftfeuchtigkeit zu schaffen und so mussten wir einige Pausen einlegen. Zu dem besichtigten wir den Orchideengarten. 

Er ist der groesste auf der Welt und wirklich traumhaft schoen. Selbst wir haetten nicht gedacht, dass er uns eine Stunde fesseln kann, aber er hat es geschafft. Ein nicht zu unterschaetzender Vorteil hat er zudem, da er ein Kuehlhaus beinhaltet, in dem Orchideen aus kaelteren Gefilden gepflanzt sind. Die fanden wir komischer weise besonders schoen und interessant und unsere Klamotten konnten mal wieder etwas trockener werden!
 
Mittags besuchten wir Chinatown, einen buddhistischen und einen hinduistischen Tempel. Der buddhistische Tempel war auch wirklich schoen, aber Buddhas haben wir inzwischen so einige gesehen, sodass uns der Hindutempel mehr begeisterte. Die Anzahl der Kuehe in Form von Statuen sind nur abschaetzbar und nie im Leben zaehlbar. Ausserdem war der Duft von irgendwelchen Kraeutern staendig in unserer Nase, was aber eigentlich ganz wohltuend war.  Chinatown selbst ueberzeugte uns auch. Wir beobachteten einige Maenner, die sich auf einem Platz trafen und hier ein fuer uns unbekanntes Brettspiel zockten. Darueber hinaus assen wir an einem Strassenstand einen Fisch- und einen Krabbenspiess, bevor wir uns wieder mit Michaela und Marc trafen. Die hatten sich auch schon ein geniales Abendprogramm einfallen lassen. Wir assen, an einer fuer Lokals sehr bekannten Oertlichkeit. Es stehen einfach Plastikstuehle und Plastiktische auf der Strasse und zieren damit das Bild. Ueberall am Rand gibt es Essens- und Bierstaende. Man wird unmittelbar an den Tischen bedient und Marc orderte erstmal die dort ueblichen Fleischspiesse – ganze 40 Stueck! Dazu wurde noch ein Reis und ein Nudelgericht bestellt und wir mochten das Essen echt super gerne. Gerade die bei den Fleischspiessen gereichte Erdnusssosse schlug bei uns voll ein  und milderte zuletzt den Schaerfe, der etwas schaerferen, aber wirklich leckeren Nudeln. Anschliessend ging es dann zum Marina Bay Sands Hotel. Wer das Hotel nicht kennt, sollte sich mal kurz einen Ueberblick verschaffen. Dafuer hier der Link: http://www.marinabaysands.com/
Das besondere, was uns an diesem Abend erwartete, war eine wunderschoene Lichtershow. Das Hotel organisiert innerhalb der Woche immer um 21:30 Uhr eine Lichtershow, die ihres gleichen sucht. Ein Wahnsinn, den wir so noch nicht gesehen haben. Hier werden Nebelwaende erzeugt, auf die Bilder und Videos projeziert werden. Dazu ist das gesamte Flair einmalig. Aus dem unmittelbar anliegenden Museum wird das Wasser in allen Farben dieser Welt beleuchtet. Zudem sorgen zwei Seifenblasenmaschinen fuer ein weiteres Highlight, gerade fuer Kinder, wie wir es sind. 

 
Danach zeigten uns Marc und Michaela noch die “Gardens by the bay”, ein wirklich beeindruckender Garten, welcher aus 18 staehlender Baeume erichtet wurde. Die sind geschaetzt alle um die 70 Meter hoch und laden Geaste zu einem Restaurantbesuch hoch in den Baeumen ein.  Anschliessend fuhren wir wieder zur Wohnung von Marc und Michaela, wo wir wirklich erschoepft ins Bett fielen.
 
Den naechsten Morgen begangen wir wieder mit einer Runde Pool. Diesmal fixierte uns der im Pool integrierte Jakuzi leider etwas viel viel laenger, sodas wir erst um HALB ZWEI!!! los kamen! Wir duesten erst noch einmal nach Chinatown, da Marc uns den Tipp gab, hier Karten fuer den “Singapur Flyer”, das groesste Riesenrad der Welt zu kaufen, das diese dort komischerweise 13 Singapurdollar guenstiger verkauft werden.
Wir starteten mit dem Riesenrad und genossen die Aussicht ueber Singapur. Angekommen am hoechsten Punkt des Riesenrads, hat man eine Aussicht aus 165 Metern Hoehe!

Wir konnten die Formel 1 Rennstrecke sehen und erhielten einen fantastischen Ueberblick ueber Singapur. Die gesamte Fahrt dauerte eine halbe Stunde und war wirklich das Geld wert. Anschliessend fuhren wir mit dem Zug nach “Little India”. Hier besuchten wir das Mustafa-Center. Das ist ein Kaufhaus, welches 5 Stockwerke hat und ungefaehr doppelt so gross ist, wie der Saturn und Galeria Kaufhof in der Dortmunder Innenstadt. Das selbst ist ja nicht wirklich was besonderes. Das furchtbare hier ist, dass nichts nach Themen sortiert ist und die scheinbar keinen Lagerraum haben. Hier wird einfach alles in die Auslagen gestellt, was da ist. Ein Wust aus abertausenden Produkten. Und trotzdem witzig, wenn man nicht auf der Suche nach einem bestimmten Produkt ist.
Anschliessend schlenderten wir noch ein wenig durch Little India, bevor wir uns wieder mit unseren Gastgebern trafen. Wir assen in der wohl kitschigsten Gegend, die wir gesehen haben. Es handelt sich dabei um einen kleinen Marktplatz “Kerbau”. Dieser liegt zwischen zwei Strassen und besiedelt fest angebrachte Tische und Stuehle. Es gibt bei diversen Kiosken und Maerkten Essen und Getraenke zu kaufen. Wir assen, wie es fuer Inder typisch ist mit den Haenden. Eine ganz neue Entdeckung, die uns zugegebener Massen echt Spass gemacht hat.
Anschliessend ging es dann in das Nachtleben Singapurs! Wir kehrten erstmal in verschiedene Kneipen ein und freuten uns des Lebens. Leider ging es Michaela gesundheitlich nicht sooo gut, sodass sie vor uns die Rueckreise nach Hause angetreten hat. Marc hat uns dann in einen Schuppen gefuehrt in dem dem Anschein nach nur Stewardessen feierten. Ob KLM, Ethiad, Canadian Airlines, Emirates – alle waren vertreten und tanzten bei Livemusik miteinander. Ein wirklich sehr witziger Abend, der um halb sechs in einem Taxi enden sollte. Leider bekamen wir irgendwie noch ein wenig Hunger, sodass das Taxi durch den MC Drive fahren musste. Und jetzt kommt die Sauerei ueberhaupt! MC Donalds verkaufte zu der Zeit keine Burger mehr, sondern nur noch Fruehstueck! Was solls, dann halt Fruehstueck um halb sechs… 
Zuhause angekommen legten wir uns ins Bettchen, jedoch nicht all zu lange. Der Pool im Marina Bay Sands Hotel heisst Infinitypool und wartete auf uns. Normalerweise kommt man so nicht in den Pool. Dazu muss man Hotelgast sein und ein bestimmtes Poolbaendchen bekommen, was wir so niemals bekommen haetten. Hier sei dazu gesagt, dass es fuer jeden Tag andere Poolbaender, also in einer anderen Farbe gibt. An unserem Samstag wurden also pinke Eintrittsbaender gefordert. Ein Freund von Marc und Michaela hat jedoch kuriose Beziehungen geschmiedet und hatte daher zwei solcher Baender, die jedoch schon gefuehlte hundert mal genutzt wurden. Daher wollten wir auch unser Glueck versuchen, zogen uns nur die Badehosen ueber und duesten um halb elf bereits zu dem Hotel. Die Baender befestigten wir aeusserst professionell mit Tesa. Wir betraten das Hotel und fuhren mit einem Aufzug im Tower 3 in den 57ten Stock. Die Aussicht von ganz oben war bereits Atemberaubend, aber als wir uns gekonnt an dem Eintrittstypen vorbeigemogelt hatten, erwartete uns der Infinitypool. Wir kamen gar nicht mehr klar und mussten uns beherrschen keine Luftspruenge zu machen. Bei Towelconcierge, jai hr hoert richtig, besorgte Christoph erstmal Handtuecher und Eistee fuer lau. Danach ging es dann fuer uns in den Pool. Augenblicke, die wir definitive niemals vergessen werden. 

Marc und Michaela kamen dann um 14:15Uhr mit unseren Rucksaecken zum Hotel und verabschiedeten uns, da unser Weiterflug nach Phuket bereits um 17:00 Uhr anstand. Sie begleiteten uns bis zum Zug und versuchten sich anschliessend ebenfalls mit Erfolg in der Erkundung des Infinitypools!
Wir erreichten auf jedenfall puenktlich den Flughafen und alles verlief damit nach Plan! 

24.11.13 13:13

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