Koh Tao-chgaenge

Am Hafen angekommen wartete dann allerdings ein kleiner Wolkenbruch auf uns. Was stark untertrieben ist, der Himmel ist quasi explodiert und es blitzte wie verrueckt.Somit waren unsere Rucksaecke schonmal durchnaesst und die sich darin befindliche Waesche auch dem Stinketod geweiht, was sich die folgenden Tage mehr und mehr bemerkbar machte. Auf dem Schiff selbst machte sich das Wetter auch deutlich bemerkbar. Der dreistoeckige Seetaugliche Catamaran kam mehr und mehr ins Schaukeln..


Deshalb beschlossen wir,uns aufs Oberdeck zu setzen, um die Schaukelei, die uns reisigen Spass bereitete auch richtig auszunutzen. Als wir uns setzten, hoerten wir hinter uns nur die Worte> Bor ich weiss nicht, wann mein Arsch das letzte Mal so nass war.. Damit war das Eis zwischen uns und den netten Deutschen Schwestern Mona und Paul schon gebrochen, bevor wir ueberhaupt ein Wort gewechselt hatten. Achso Paul heisst uebrigens eigentlich Pauline und die beiden sind wahrhaftig keine Geschwister. Pauline wird aber von Ihrer Freundiun liebevoll Paul genannt. Wir verstanden uns augenblicklich prima und amuesierten uns koestlich ueber die vielen Leute die nach und nach mehr anfingen sich unwohl zu fuehlen, was spaeter in einem einzigen Kotzgellage endete... Die beiden durchaus fekalienerfahrenen Hebammen kamen mit dem Anblick der zig kotzenden Leute genau so gut klar, wie wir. Irgendwann bemerkten wir aber, dass Mona auch nicht so ganz wohl bei der Schiffsfahrt war und wir probierten uns in unserem Amuesieren ueber andere kotzenden Bootsgaeste zurueckzuhalten. Unterwegs kamen wir schon super ins Gespraech und fragten beilaeufig, ob die beiden schon eine Unterkunft haben. Die Antwort lautete JA. Pauls fruehere Arbeitskollegin ist naemlich Tauchlehrerin auf der Insel Koh Tao und heisst Anna. Der Vorschlag von Christoph, dass man sich doch immerhin ein Tuktuk zusammen nehmen koenne, wurde auch direkt abgeschmaettert, da die beiden ja vom Hotel abgeholt werden. Paul fragte also am Hafen einfach den bestellten Taxifahrer und er nahm uns dann fuer Lau mit ins selbige Hotel (Montalay). Mit auf dem Taxi (Pickup) war dann noch ein Dortmunder Paerchen. Wie klein die Welt doch ist! Angekommen am Hotel nahmen wir uns dann ein Zimmer. Wir hatten irgendwie das Gefuehl, dass wir die Maedels bei Ihrem Treffen mit Anna, der Tauchlehrerin stoeren koennten und genossen erst einmal den Strand und den Pool. Es dauerte irgendwie trotzdem nicht lange, bis wir wieder in Kontakt mit Mona und Paul traten. Ueber diese lernten wir dann auch Anna und ihren thailaendischen Freund, Edd, kennen. Irgendwie fand sich dann am Abend eine Gruppe bestehend aus Mona, Paul, Anna, Edd, dem Dortmunder Paar, zwei Hamburgerinnen und unserer Wenigkeit zusammen und wir machten es uns am Strand mit Musik und ein paar Bierchen gemuetlich! Wir kamen nicht mehr aus dem Reden heraus. Spaet in der Nacht ging es dann noch mit Mona und Paul in den Pool, wo wir es gemeinsam fuer zwei Stunden ausgehalten haben, bis wir kurz vorm Erfrierungstod standen. Danach konnten wir auf jeden fall wunderbar schlafen.


Am naechsten Morgen hofften wir auf einen wunderbaren Strandtag, doch das Wetter machte einen Strich durch die Rechnung.  Wir verbrachten einige Zeit im Pool und stuerzten uns doch noch einmal ins Meer. Aber die Wellen waren dann doch schon sehr krass, dass baden nicht wirklich gemuetlich drin sass. Mittags fuhren wir dann gemeinsam mit Mona und Paul mit dem Taxi in die Stadt. Anna hingegen fuhr mit ihrem Roller. Wir gingen in einem franzoesisch geleitetem Cafe etwas essen und tranken endlich mal wieder richtigen Kaffee! Im Cafe gab es dann ein Zufallstreffen mit einem Muensteraner, den wir in Chiang Mai, Thailand, also zum Anfang unserer Reise kennengelernt hatten. Wir plauderten eine ganze Zeit mit ihm und er erzaehlte von seinen Erfahrungen aus Myanmar. Paul und Mona interessierte es naemlich brennend, da dieser Teil ihrer Reise ihnen noch bevor steht... Nach dem Cafebesuch mieteten wir uns beide erstmal einen Roller. Mona stieg bei Anna auf den Roller, um die Heimreise anzutreten und Paul nahm die Irrfahrt auf Christophs Roller in Kauf. Alles lief gut und bei gleichen Steigungen wie  auf Koh Phangan zum ersten mal OHNE Absteigen! Ach ja -  wir vergessen hier gerade zu erwaehnen, dass vor der Rueckfahrt dem Seven Eleven noch ein kleiner Besuch abgestattet wurde, um genug Vorrat an alkoholischen Getraenken fuer den Abend in Petto zu haben und um DEO zu kaufen, was drigendst benoetigt wurde. Unsere Sachen waren naemlich alle immer noch klamm und geruchstechnisch nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Und nein -  Waschen sass nicht drin. Wieso weiss keiner von uns, aber scheinbar waren wir ja noch zu ertragen…  Hans entschloss sich am Abend einen Tauchkurs fuer die naechsten Tage zuzusagen. Somit wurde am Abend dann ein Filmchen angeschaut, bei dem schon die ersten Bierchen verzehrt wurden. Die Mona hinkte ein wenig hinter her. Unser aller Helfersyndrom liess es natuerlich nicht zu, sodass auch Mona die Bierchen leer bekam. Die Abendplanung war anschliessend die selbige, wie die am Vorabend. Die Location war nur eine andere, wir sassen im Restaurant, was der Stimmung nicht schlecht tat.  Zu spaeter Stunde wurde der Pool dann doch noch einmal genutzt, bevor es ins Bett ging.  Am naechsten Morgen durften Hans, Mona und Paul dann schon um 9 Uhr zur Theorie antanzen. Christoph machte es sich ein wenig laenger im Bett gemuetlich. Da Anna den Kurs leitete, war es echt eine mega lockere, wirklich gute Atmosphaere und Christoph durfte die drei auch immer wieder nach Belieben besuchen kommen. Nachmittags stand dann das erste Mal Tauchen im Pool an. Eine Chinesin, sie nennt sich selbst "Penny", da ihr eigentlicher Name fuer Europaeer zu schwer sei und sie den Namen suess findet, kam dann auch noch in den Kurs. Es wurden verschiedene Uebungen gemacht und sich kraeftig einen abgefroren. Der Pool hatte gefuehlte drei Grad und machte uns sehr zu schaffen. Die Uebungen dauerten zwar auch nur zwei Stunden, aber Paul, Mona und wir beiden waren uns einig, dass der Pool nachts um Laengen waermer ist. Mona und Paul mussten danach erstmal gefuehlte drei Stunden heiss duschen. Wir dagegen nutzten die Zeit sinnvoll und schliefen noch eine Runde, da die vergangene Nacht ja nicht die laengste war... Am Abend kochte Edd dann fuer uns. Es gab super leckeres Thailaendisches Essen, was wir in der Tauchschule beim Bierchen verzehrten. Es gab Tom Yum, eine thailaendische Suppe und Reis mit Gemuese. An den letzten Knochenresten erfreute sich der Hund der Tauchschule. Man kann ihn eigentlich nicht wirklich Hund nennen. Er hat einen riesigen Koerper mit abgeschnittenen Beinen und hat uns an einen Schweinehund erinnert. Nach dem Essen ging es dann wieder ins Restaurant. Paul erfuellte hier ihre Wettschulden an Christoph. Ein feines Bierchen, welches er aber alleine trinken musste, da Mona und Paul schwaechelten. Wir wurden von Anna, Edd, Paul und Mona relativ zeitlich verlassen und sassen abends noch weiter mit dem Dortmunder Paerchen gemeinsam in dem Restaurant. Hier wurde dank dem sozialen Netzwerk Facebook erstmal klar, wieviele gleiche Leute man doch inzwischen kennt. Wir tranken noch ein paar Bierchen und gingen dann ebenfalls ins Bett. Am naechsten Morgen hiess es dann wieder Theorie fuer die drei Leidenserprobten Hans, Paul und Mona. Die quaelten sich wieder mal ein Teil Theorie rein und absolvierten unter Hochdruck ihre ersten Pruefungen bzw. Uebungen. Anschliessend erkundeten wir ein Fels, welcher mitten in der Bucht liegt und geschaetzte 10 Meter hoch ist. Hier sei es laut Edd naemlich moeglich von einer nur 7 Meter hohen Stelle ins Meer zu springen. Das taten wir natuerlich mit riesigem Spass! Mittags ging es dann das erste Mal tauchen, raus aufs Meer.


An dem Tag legte das Boot vom Hafen ab. Wir fuhren zu dem Hafen mit dem Roller, um im Anschluss des Tauchganges noch Unternehmungen in der Stadt taetigen zu koennen. Auf dem Boot wurden wir in zweier Teams eingeteilt. Dabei durfte Anna mit Penny tauchen, die es bis heute leider Gottes nicht versteht, was es bedeutet sich im Wasser zu tarrieren und nicht mit Flossen auf Korallen zu treten. Damit hatte Anna dann auch den schwierigsten Job in der Truppe. Wir dagegen hatten Spass fuer 10! Hans war Pauls Buddy und Christoph war Monas Buddy. Der erste Tauchgang war ehrlich gesagt eine reine Katastrophe, da die Stroemung extrem war und die Sicht enorm zu wuenschen uebrig liess. Zwischenzeitlich tauchte man besser damit, dass man sich die Hand des Buddys krallte, da er sonst auch schon halb verschwunden war. Da die Stroemung so extrem war, dass wir zunaechst nicht an den gewuenschten Tauchspot gelangten, schwommen wir ueber wasser dort hin, um mit der Gruppe lockerer zusammen zu bleiben. Hierbei mussten wir unsere alten Qualitaeten der DLRG doch glatt noch mal anwenden. Der eine mit mehr und der andere mit weniger Erfolg. Um es nur anzudeuten – Hans musste einige Uebel in Kauf nehmen. Dabei geht es darum, dass Penny nicht schwimmen kann und daher auch nicht weiss, wie man mit Flossen umgeht. Ihre Definition von stromlinienfoermig war die, sich moeglichst breit zu machen und alle Glieder weit von sich zu strecken, was ihren Transport fuer Hans zur Tortour und fuer alle anderen zum Highlight machte. Anschliessend ging es dann fuer uns alle wieder unter Wasser. Die Erwartungen wurden aber auf Grund der schlechten Sichtverhaeltnisse nicht erfuellt. Darum gab Anna dem Captain des Bootes den Auftrag uns zum Japanese Garden, einem anderen Tauchspot zu bringen. Dieser liegt nordwestlich von Koh Tao. Unmittelbar bei dem Tauchspot liegen drei Inseln, die ueber Sandbaenke alle miteinander von Natur aus verbunden sind. Einmalig auf der Welt… Hier wiederum hatten wir wahnsinnig viel Spass zu tauchen und hatten riesen Spass im Wasser die drei Dimensionen auszunutzen und die bunte Unterwasserwelt zu geniessen und zu erkunden. Dabei war eines der Highlights die “Chrismas Tree Worms”. Das sind kleine bunte Pflanzen, die aus kleinen Loechern in Korallen wachsen und auf erhoehte Wasserstroemungen reagieren, um sich dann urploetzlich in die Korallen einzuziehen. Ansonsten war Buddyspass angesagt man scherzte mit verschiedenen Wasserspielchen in einer Tiefe von 12 Metern. Nach dem Tauchgang genossen wir es auf dem Boot durch die Sonne zu schippern, tranken Kaffee und genossen ein paar viel MEEEEHR Plaetzchen. Immerhin hatten wir nicht wirklich gefruehstuckt. Ausser vielleicht Christoph, der sich vorm Tauchgang noch von Mona und Paul ein wenig Muesli abgestaubt hatte. Nachdem wir am Hafen angelangt waren, entschlossen sich Mona und Paul uns beizuwohnen und mit auf Koh Tao Erkundungsreise zu gehen. Paul schmiss sich wieder hinten bei Christoph auf dem Roller und auf Grund der wahnsinnigen Motorsporterfahrung des mitreisenden Heinz-Marvins, nahm Mona den Schluessel in die Hand und schuffierte den Hans. Wir wussten, dass es im Sueden der Insel in IRGENDEINEM Hotel eine Schildkroetenaufzuchtfarm gab. Wir suchten, suchten und suchten und hatten leider bis zum Ende kein Erfolg. Also ging es nach Sairee, einem Ortsteil Koh Taos. Hier assen wir einen kleinen super leckeren Fleischspiess von einem der Strassenstaende, bevor wir uns in eine Bar an den Strand fleezten. Dort tranken wir noch jeder einen Fruchtshake, unterhielten uns wie immer praechtig, lachten und scherzten, bevor es abends wieder ueber die Huckelpiste zum Hotel ging. Hierbei ist Mona foermlich in einen Lachkrampf verfallen, da Heinz-Marvin sich super als Sozius zu erkennen gab.


Am Hotel angekommen blieb uns gar nicht mehr viel Zeit uns frisch zu machen. Edd hatte den perfekten Plan ueberhaupt. Die Maedels kochen und die Maenner trinken Bier. Juhuuu! Es gab Nudeln mit super leckerer Bolognaisesosse und Salat. Ein Essen, wovon wir schon lange wieder getraeumt hatten. Der Abend klang dann mal eine Runde gemuelticher aus. Obwohl es unser letzter gemeinsamer Abend war, stand am naechsten Tag weitere Tauchgaenge an. Wir verbrachten den Abend in einem gemueltichen Pavillion direkt am Strand und ja - tranken endlich keinen Alkohol, sondern entspannten einfach in vollen Zuegen. Am naechsten Morgen ging es also um 07:30 Uhr aufs Boot. Zuvor durften wir noch auschecken. Also wurde morgens fix gepackt bzw. alles in die Taschen geschmissen. Diese wurden dann im Bungalow bei Mona und Paul zwischen gelagert, bevor die Bootsfahrt beginnen konnte. Die Tauchgaenge haben uns allen mal wieder super viel Spass gemacht und wir tauchten sogar durch eine Hoehle. Gegenseitig versuchten die Buddys sich immer wieder irgendwelche von uns noch nie zuvor gesehenen Fische zu zeigen und hatten riesen Spass miteinader.  Zwischen den Tauchgeangen sprangen wir dann diverse Male vom Boot, was uns wahnsinnigen Spass gemacht hat. Paul hat sich sogar zweimal im Vorwaertssalto geuebt, welcher schon fast geklappt hat. Wir warten auf jeden Fall auf das Video eines geglueckten Saltos!

Als wir wieder wohl genaehrt von Plaetzchen im Hotel ankamen, lockte uns noch das Meer fuer die letzte Stunde auf den Strand. Der Schweiss floss bei uns in Stroemen, sodass Mona am Ende ein kleines gratis Schweissbad als present von Christoph bekam. Somit wurde dann doch noch ein Bad im Meer genommen und wir schmueckten uns alle gegenseitig mit Seegras.

Danach rannte unsere Zeit. Wir duschten noch ein letztes Mal und fuhren dann mit unseren Rollern in die Stadt. Mona und Paul begleiteten uns netterweise noch. Wir brachten die Roller zurueck und Hans checkte schonmal beim Hafen ein, waehrend Christoph mit den Maedels in der Zwischenzeit fuer Verpflegung sorgte. Gerade hatten wir das Essen auf, da wurden wir schon auf die Faehre gerufen. Ein Abschied mit viel Wehmut stand bevor. Nichts desto trotz sind wir uns sicher, dass wir uns noch in Deutschland wiedersehen. Danke Mona und Paul fuer die wirklich schoene Zeit mit euch. 

Die Faehrfahrt verlief sehr ruhig und ohne Probleme nach Chumpong. Anschliessend fuhren wir mit dem Bus weiter nach Bangkok und checkten nachts um halb eins in einem sehr herunter gekommenen Hostel ein. Wir futterten noch kurzerhand Pad thai auf der Strasse und legten uns schlafen. Am naechsten Tag stand nicht mehr viel bevor. Wir haben noch einmal das Hostel gewechselt und uns zu einem Schneider begeben. Denn --- wir lassen uns Anzuege schneidern. Laaaaeeeeeuft! Can, can, also can! 

Abends stand dann aber noch ein Programmpunkt bevor. Wir hatten uns mit Mim, einer Freundin von Hans Freundin Catherine verabredet. Wir trafen uns in einer riesen Mall und gingen bei MK speisen. MK ist urspruenglich ein japanisches Restaurant, welches sich die Thailaender aber wohl zu Eigen gemacht haben. Hier assen wir mit Mim und ihrem Freund gemeinsam Schweineherz, Schweineleber, Schrimps, Ente, Schwein, Rindfleisch, diverse Pilze und jegliche andere Spezialitaeten, die man nicht alle aufzaehlen kann. Nach dem Essen lernten wir dann, dass es die thailaendische Hoeflichkeit sei ihre Gaeste zum Essen einzuladen. Es war furchtbar lecker und wir bekamen obendrein noch getrocknete Mangos von Mim geschenkt. Wirklich super lieb die Mim. Da Mim am naechsten Morgen frueh raus musste, verabschiedete sie sich nach dem Essen. Wir gingen noch mit ihrem Freund, Talant, in eine Poolbar. Nachdem wir ein paar Runden Billiard gespielt hatten, musste er sich aber auch verabschieden, da er in seiner Taetigkeit als Arzt am naechsten Morgen viele der unzaehligen Verkehrsverletzten flicken darf...

 

Wir machten uns dann auch auf den Rueckweg und genossen noch ein paar Stunden auf der Khaosan Road, bevor wir ins Bett fielen. Den letzten Tag verbrachten wir mit Shoppen, Blog schreiben und Anzuege anprobieren und Aenderungen zu veranlassen. Wir sitzen jetzt in diesem Moment immer noch beim Schneider. Die letzten Aenderungen werden noch vorgenommen und um 23 Uhr duerfen wir dann unsere Anzuege entgegen nehmen. Morgen frueh duerfen wir auf Grund der politischen Proteste die der Zeit in Bangkok herschen schon um04:00Uhr aufstehen. Somit werden wir heute nicht mehr sehr alt.. 

Fuer uns war es wieder Mal ein unvergesslicher Urlaub, den wir kaum in Worte fassen koennen. Wir geniessen es tierisch, all diese Erfahrungen erlebt zu haben und schauen nach vorne. Vielleicht wird sich ja noch mal eine Reise ergeben, die ebenso lang und von tollen Erfahrungen gepraegt ist.

 

26.11.13 10:34, kommentieren

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Fullmoonparty und Strandspass

Wir sind munter in Phuket angekommen. Wir haben dort direkt ein Hostel genommen und sind direkt am naechsten morgen weiter mit dem Bus nach Suratthani gereist. Von dort ging es mit dem Tuktuk noch eine Stunde weiter zum Hafen nach Don Sak. Die Tuktukfahrt wurde jedoch spannender als erwartet. Der Tuktukfahrer hatte eine mit Gardinen wunderschoen abgehaengte Kabine, sodas man nicht in den Fahrerraum gucken konnte. Nach einer halben Stunde fahrt jedoch konnte Christoph durch einen kleinen Schlitz sehen, dass der Tuktukfahrer Hans Rucksack durchwuehlte. Christoph sprach Hans darauf an, worauf Hans beinahe die Heckscheibe der Fahrerkabine einschlug. Wir bekamen den Tuktukfahrer in die Haende und durchsuchten ihn erstmal. Dabei fanden wir eine Visakarte von einer Amerikanerin. Weitere Begleiter in unserem Tuktuk, war ein Paerchen, welches aus einem Deutschen und einer Thai bestand. Unser Gedanke bestand zunaechst darin die Polizei zu rufen. Dies, so die Thailaenderin sei keine gute Idee, da die Touristen eigentlich immer zum Schluss als die Verbrecher dargestellt werden. Also setzte sich Christoph direkt neben den Tuktukfahrer vorne ins Fahrerhaeuschen. Alle Dinge wurden voruebergehend sichergestellt. Darunter befand sich die Visakarte der Amerikanerin, ein Messer, welches in seiner Griffweite lag, sein gesamtes Geld, sowie sein Mobiltelefon, mit welchem er bereits versucht hatte seine “Freunde” oder Mafia zu suchen. Die schoenen Gardinen wurden zwecks Eigensicherung abgerissen, sodass alle in das Fahrerhaus schauen konnten. Der sichtlich unter Schock stehende Tuktukfahrer setzte dann die Fahrt zum Hafen nach Don Sak voruebergehend fort. Doch dann meinte die Thailaenderin, dass wir lieber das Tuktuk wechseln sollten, da es nicht das erste mal waere, dass Tuktukfahrer einen nachher bei ihren “Bekannten” raus lassen wuerde. In einem Hinterhof mit 20 seiner Mai Thai Boxer Cousins wollten wir auch nicht landen, also suchten wir uns bei der naechsten Gelegeneheit ein Privattaxi mit dem wir uns dann zum Pier bringen liessen. Die eigentlich angepeilte Faehre haben wir nicht mehr erwischt, sodas wir die Wartezeit mitein Paar Bierchen auf den Schreck ueberbruecken mussten. Das Paerchen stellte sich als erstaubnlich kommunikativ heraus und wir hatten interessante Gespraeche wahrend der Wartezeit und auf der Faehre. Auf Koh Phangan angekommenliessen wir uns schnell zu unserem im Vorhinain gebuchten Starlight Hotel bringen, dass sich in derNaehe des Fullmoon-Party Strandes befindet.Dort angtekommen wollten wir nur schnell einchecken und uns dann direkt auf den Weg machen, da es schon spaeterer Abend war, aber Pustekuchen: You booked another Hotel! Wir hatten 3 Naechte im Starlight Resort gebucht, eine Hotelanlage an einem Strand auf derGegenueberliegenden Seite der INsel, zu dem es laut Lonelz Planet nur Schiffsverbindungen geben sollte.. zur Fullmoon Zeit sollten normalerweise keine Hotelzimmer mehr zur Verfuegung stehen, sowaren wir, trotz ueberteuertem Preis doch froh, dass wir eine Nacht im Starlight Hotel bleiben konntne, auch wenn wir das Starlight Resort schon bezahlt hatten.. Also schnell umziehen,noch kurz lumineszente Farbe zum anmalen abstauben und ab ging es zum Strand. Wie es dort aussieht uebersteigt das Vorstellbare, ein riesigerStrand ist ueberfuellt mit leuchtend bunten Menschen die alle auf dem Strand oder den zahlreichen Buehnen rumhuepfen und Spass haben. Zwischendurch kann man immer Mal ein kleines Bad im Meer nehmen, oder durch die Strassen schlendern und Buckets ordern. Eine sooo herliche Party, die es auch in Deutschland geben muesste. Ralf,dir haette es bestimmt super gefallen… So ein Bucket hat leider auch seine Nachteile. Man merkt erst ein wenig spaeter, was man getrunken hat und so koennen sich leider einige Partygaenger nicht ganz zuegeln und knutschen ueberall rum. Das haelt Gott sei dank nicht die anderen Feierwuetigen vom Tanzen ab… Die Party endete fuer uns um halb sechs in der Frueh und wir fielen halb tot ins Bett. Am naechsten Tag checkten wir schon relativ frueh aus, da wir einen weiten Weg zum anderen Starlightresort vor uns hatten. Wir erkundeten uns, wie wir an die Ostkueste gelangten und hatten das Gefuehl, dass alle Leute uns verars…. wollten. Die ganzen Taxifahrer mit ihren dicken Allradfahrzeugen meinten, dass man nur auf diese Weise oder mit dem Boot zu der Ostkueste kommt. Als wir dann bei dem Rollerverleih nachgefragt hatten, meinte der Verleiher, dass es auch mit dem Roller moeglich sei. Ok - da ein Roller nur halb so teuer war, wie eine Taxifahrt fuer eine Person, gingen wir das Abenteuer ein. Leider nur mit einem Roller, zwei uebergewichtigen Dortmundern und viel Gepaeck, sodass Hans, der sich wieder als Sozius beweisen durfte bei vielen Steigungen leider abgesteigen musste. Der Matsch brachte uns echt an unsere Grenzen! Aber wir kamen irgendwann in unserem Resort an und machten uns erstmal breit. Wir lernten noch eine Gruppe Neuseelaenderinnen kennen, aber die Muedigkeit vom Vorabend liess uns bereits um halb elf schlafen! Wir liessen den naechsten Tag, den 19.11.2013, erstmal ganz ruhig angehen. Er bestand eigentlich nur aus Blogschreiben, einer laengeren Poolsession, einer selbstgeernteten Kokusnuss und dem Kennenlernen mehrerer Resortbesucher. Mit einer vierkoepfigen Neuseelaendertruppe (andere Gruppe als vom Vorabend), bereiteten wir am Strand dann ein Feuer fuer den Abend vor, welches wirklich unmittelbar am Meer plaziert wurde. Abends gingen wir dann noch etwas essen, bevor sich alle am grossen Feuer trafen um gemeinsam zu reden, etwas zu trinken und Musik zu hoeren. Die Atmosphaere war wirklich traumhaft. Eine verlassene Bucht, eine warme Brise und dazu ein tolles Feuer. Um 24:00 Uhr war es dann soweit. Die Gruppe, welche inzwischen aus vier Neuseelaendern, einer Kanadierin, einem Englaender, einem Australier und einer Niederlaenderin bestand traellerte gemeinsam, abgelesen von Zetteln, folgendes im Einklang: “Zoom gay boots tag feel g’look”… Ja richtig, nun war es soweit. Wir hatten bereits etwas frueher als in Deutschland den 20.11.2013 und damit Christophs Geburtstag! Es wurde noch weiter und weiter, bis tief in die Nacht gefeiert. Um halb fuenf ging es dann noch mit einigen der Truppe in den Pool! Der Abend war wirklich super genial und liess uns am naechsten Tag bis in den Mittag hinein schlafen. Wir erkundeten am Mittag eine weitere Bucht mit dem Roller, der seine Aufgaben gut meisterte. Des weiteren besichtigten wir noch einen Wasserfall, der aber leider nicht wirklich spektakulaer war. Der Abend verlief dann glueklicherweise etwas ruhiger ab. Wir assen abends noch zweimal im selben Restaurant, da uns eine Portion nicht ganz ausreichte und verabschiedeten uns abends dann wieder in unser Zimmer um ein wenig Matrazenhorchdienst auszuueben. Am Tag des 21.11.2013 war unsere Motivation so gross, dass man sie nicht in Worte fassen kann. Wir mussten auf unserem Roller wieder ueber die nicht oeffentliche Strasse durch Matsch und risen Spurrillen fahren. - und das ganze wieder mit unseren riesigen Rucksaecken. Das schlimmste war dazu noch, das Dorfkinder leider den Himmel lesen koennen und wir damit wussten, dass der Regen nicht mehr fern ist. Der absolute Horror… Wir machten uns also moeglichst schnell auf den Weg, um einen Grossteil der Strecke schon hinter uns zu haben, bevor der Regen auf uns einprasselte… Dank sei dem lieben Gott – wir haben es tatsaechlich durch den tiefsten Matsch geschafft, bevor es anfing zu regnen. Danach kam es jedoch wieder wie aus kuebeln vom Himmel. Naja was solls… Wir kamen gluecklicherweise sehr passend am Hafen an, sodas wir es schafften, die zwei-Uhr-Faehre nach Koh Tao zu erwischen….

26.11.13 10:21, kommentieren